Donnerstag, 27. August 2009

Ohne Titel

Es gleicht die Seele
einem endlos weiten Sternenraum
doch beschränkt ist der Blick in eben jene
unser Denken gleicht einem imaginären Zaun

Der Möglichkeiten entwachsen
verdrängt, verlernt und unverstanden
treiben Gier und Macht hier ihre faxen
und ziehn die Fäden unseres Handeln

Marionettengleich in historischen Schleifen
führen wir Kriege, sind verantwortunglos
erfinden dafür wahrlich glaubhafte Lügen
und fallen des Nachts in angstvollen Schoß

Der Mensch erhebt sich über seine Natur hinaus
spaltet sich schon als Kind davon ab
kennt sich schon bald mit Gesetzen aus
und lebt im Hochhaus einer Stadt

Die Macht der Liebe verrottet auf seinem Weg
ist sie doch der Grund, warum man lebt
sie verlangt nach Leben ohne materiellen Wert
ist Kraft und Heilung in unserer Welt

Ich schließ´ meine Augen und seh´ was mich bewegt
die Erde ist Eden, es ist schön was ich seh´
und hoffe und träume, bin der Krieger mit Herz
klein und vergänglich ist das Leid und der Schmerz

Wir sind Lichter auf Erden
wenn die Nacht herein bricht
und selbst wenn wir sterben
endet´s wohl nicht

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen