Donnerstag, 17. September 2009

:-) Ich konnte weiterfahren!!! :-)

Grüzi an das Volk,

freut euch mit mir, ich konnte meine Reise fortführen und bin nun in Kempten im Allgäu.
Das war allerdings ein hartes Stück Arbeit. Von den vergangenen 9 Tagen bin ich bis gestern 8 Tage gefahren und legte über teilweise sehr anspruchsvolle Strecken 640 km. zurück.

Während ich am Freitag ein wirklich heftiges Tief hatte schlug dieses dann am Samstag in Ausgeglichenheit und Freude um. Habe dann nämlich die erlösende Nachricht erhalten....

Ja, nun bin ich ziemlich weit im Süden. Die letzte Etappe geht dann nach Straubing. Dort verweile ich für ein paar Wochen bei meinem Onkel. Ihn habe ich etwa 20 Jahre nicht gesehen. Wir stehen bereits in Kontakt zueinander und freuen uns zu sehen. Ich bin mal gespannt.

Nun sammel ich noch einmal meine Kräfte, sammel mich auch im Innern, es geht auf das Ziel meiner Reise zu....

Hoffe, es geht euch allen gut. Bis bald, Andreas

P.S.: Melanie, wie geht`s Deinem Mitbewohner? Hält er seine Wohnung sauber oder hat er schon renoviert?

Freitag, 11. September 2009

Wandel und Veränderung

How, Häuptling Lederarsch-Bergziege will mal wieder was loswerden.
Ich traf die Entscheidung meiner Reise aus dem Herz heraus. Auch die Wege, die ich mit meinem Fahrrad fuhr und fahre, sind Wege aus dem Herzen heraus, intuitiv gewählt und in tiefem Vertrauen zu mir selbst. All das, was nun geschehen ist und als Erinnerung "zwischen meinen Ohren" geschrieben steht war gut und wertvoll. Die Natur, ob nun in Ostfriesland, an der Ostsee, die Lüneburger Heide, der Kellerwald und nun hier im Spessart, zeigt sich mir als etwas sehr beständiges obschon sie steht´s ím Wandel ist. Ich lernte den Wandel als etwas unabänderliches kennen und akzeptieren, lernte mein Leben und all die Gefühle in mir kennen und verstehe allmählich wie nahe Freud und Leid zusammenliegen und doch beide nicht vom Menschen verlangen, festgehalten zu werden als mehr erlebt zu werden.
Aus privaten Gründen heraus kann ich nun nicht genau sagen, wann meine Fahrradtour zuende sein wird. Es klingt vielleicht dem ersten Anschein nach egoistisch, doch ist es wohl ein gesunder Egoismus. Denn wenn ich meine Reise dort beenden kann, wo ich es geplant habe ist ein mir sehr nahe stehender Mensch wieder gesund und wohlauf.
Nun fühle ich mich in meinem Leben von Tränen berührt, die von Abschied sprechen. Doch der gute Glaube und die Hoffnung ist groß, davon noch für einige Zeit Abstand nehmen zu dürfen.
How, Häuptling Lederarsch-Bergziege hat sentimentale Worte gesprochen und richtet seine Gedanken nun zum großen Manitou.

Dienstag, 8. September 2009

Abschied von der Struthmühle

Heute nehme ich Abschied.
Vier Wochen. Sehr viele Eindrücke. Warmherzige Familie. Treue Hunde.
Ich kann es grad nur in Stichpunkten äußern.
Danke für alles und viel Erfolg bei eurer Arbeit. Ich wünsche euch, das sehr bald euer Einsatz für die Natur und Engagement bei der Arbeit Lohn und Anerkennung findet.
Mir ist unser Kennenlernen sehr wertvoll geworden.

Feuer

Wochen bei Schorsch, Jule und Lotte